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Sarband bedeutet Verbindung – das besagt schon der Name, der aus der nahöstlichen Musiktheorie stammt und für die improvisierte Brücke steht, die zwei Kompositionen miteinander verknüpft. Ensembleleiter Dr. Vladimir Ivanoff, der das Ensemble Sarband1986 gründete, ist als Forscher und Musiker ein Brückenbauer zwischen Kulturen, Menschen und Zeiten: Seine Programme vereinen Menschen aus den verschiedensten Kulturen und Hintergründen, vermitteln zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Alter Musik und lebendigen Traditionen.
Johannes Rahe ist Gründer und Dirigent des Osnabrücker Jugendchores. Als Chordirektor und Succentor leitet er eine Vielzahl von Chorgruppen mit zumeist Jugendlichen und Kindern am Hohen Dom zu Osnabrück. Die Offenheit und Vielfalt seiner künstlerischen und pädagogischen Arbeit wird dokumentiert in vorwärtsgewandten, oftmals experimentellen, unorthodoxen Interpretationen und Projekten sowie durch den Austausch und die Zusammenarbeit mit Orchestern, Chören und vielgestaltigen Ensembles. |
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Das Kloster auf dem Berg Montserrat wurde um das Jahr 1025 gegründet. Der Überlieferung nach hatte die Jungfrau dort Wunder gewirkt. Scharen von Pilgern ziehen deshalb bis heute zu der dort um das Jahr 1200 aufgestellten schwarzen Marienstatue.
Der kostbarste Schatz der Bibliothek von Montserrat ist ein Kodex aus dem späten 14. Jahrhundert, das „Llibre Vermell/ Rote Buch“. Da im Kloster Montserrat eine Pilgerherberge fehlte, verbrachten die Besucher die Nacht in der Kirche und verwandelten damit den liturgischen Raum in eine Herberge. Die Lieder des Llibre Vermell sollten die volkstümlichen, weltlichen Lieder und Tänze, die von den Pilgern während der Nachtwache in der Kirche aufgeführt wurden, ersetzen. Dieser Aufgabe entsprechend haben die Lieder einen volksnahen Ton. Es wurden wohl auch Volksliedmelodien übernommen, man setzte aber darunter geistliche Texte, die den Gläubigen die zentralen Inhalte der christlichen Heilslehre vermitteln sollten. |
Der Dom zu Speyer ist nicht nur eines der monumentalsten
Zeugnisse des mittelalterlichen römisch-deutschen
Kaisertums, sondern auch der bedeutendste Beitrag
Deutschlands zur abendländischen Baukunst der
Romanik. Der frühesten Bau phase des Domes entstammt
die Krypta, eine der größten des Abendlandes, sie ist bis
heute unverändert erhalten geblieben. Der zentrale Teil
wurde im Jahre 1041 geweiht. Die Gewölbe sind mit sieben
Metern für eine Krypta ungewöhnlich hoch. Als
Haus- und Grabeskirche der salischen Kaiser diente sie
der Grablege von acht deutschen Kaisern und Königen, vier Königinnen und einer Reihe von Bischöfen. |
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